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Kompetenzportfolio

  • Akquise Gespräche
  • Analysefähigkeit
  • Ausbilderkompetenzen (Methodik, Didaktik, praktische Ausbildung, theoretische Unterrichtungen)
  • Ausübung von Disziplinarbefugnis
  • Digitalisierung unter Berücksichtigung der DSGVO
  • Digitalisierung von Arbeitsprozessen
  • Führen von Mitarbeitergesprächen
  • Führung und Entscheidungsfindung in Stresssituationen
  • Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Informationskoordinierung
  • Informationsmanagement
  • Konzeptionelle Planung
  • Personalentwicklung
  • Personalmanagement
  • Personalverwaltung
  • Rechtslehre
  • Rechtsverständnis
  • Referententätigkeiten
  • Reportwesen
  • Ressourcenmanagement und Ressourcensteuerung

Im Zuge der Coronakrise habe ich diese Funktion aufgrund meiner weiteren Qualifikationen, hier im Besonderen meiner Excelkenntnisse, als Nebenfunktion ergänzend zu meiner Expertenfunktion in der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen. Eingesetzt im Coronalagezentrum habe ich die Hilfeleistungsanträge der Gemeinden vorab auf Aussicht auf Erfolg geprüft und als Bindeglied im Antragsverfahren zwischen dem Land Hessen den Gemeinden und der antragsbilligenden auf Bundesebene fungiert.

In dieser Funktion habe ich von meiner Leidenschaft zur Digitalisierung profitiert und konnte durch proaktive Zuarbeit viele Arbeitsprozesse im Rahmen der Datenerfassung, Auswertung, Aufbereitung und des Trackings reduzieren und die Geschwindigkeit der Bereitstellung der Echtzeitinformationen deutlich verbessern.

In dieser Verwendung habe ich die Vorzüge des Homeoffices auf operativer Ebene schätzen gelernt, ebenso aber auch die Bedeutung sozialer, kollegialer Kontakte am Arbeitsplatz und die Auswirkungen auf das Teamgefüge beim Ausbleiben dieser Möglichkeiten.

Zur Ausbildung gehört ein umfangreiches Training am Zentrum der Informationsarbeit der Bundeswehr. Hier erfuhr ich Grundlagen zur Presse-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei habe ich ein intensives Sprach- und Kommunikationstraining erhalten und unter anderem meine Kenntnisse über die Facetten der verbale, nonverbale und paraverbalen Kommunikation verbessert.

In der Funktion bin ich mit Gesprächen zur Akquise von Veranstaltungen oder Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Recherche und Vorträgen zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage und vergangen sicherheitspolitischen Themen verantwortlich gewesen. Ergänzend dazu habe ich zur Weiterentwicklung des Angebotsportfolios der Arbeit der Jugendoffiziere, lokal und regional, beigetragen.

Während meines Auslandseinsatzes im Rahmen MINUSMA bin ich als Bindeglied zwischen den deutschen Einsatzkräften und den in der deutschen Liegenschaft stationierten internationalen Partnern El Salvador, Rumänien, Iren, Schweden, Belgiern und Briten eingesetzt.

Wesentlicher Bestandteil hierbei ist das Informationsmanagement gewesen. Während zukünftig stationierte internationale Partner Voraberkundungen durchgeführt haben, habe ich diese in der Liegenschaft vorbereitet, begleitet und die Ergebnisse in einem Bericht für den COO zusammengefasst. Dabei galt es die Auswirkungen, Potential für Kohäsionen, Chancen und Risiken auf die operative Ebene zu bewerten. Für diese Bewertung ist eine enge Zusammenarbeit mit den diversen deutschen Abteilungen Logistik, Instandsetzung, Logistik, Sicherheit zu halten wobei jede dieser Abteilung konzeptionelle, strategische oder operative Blickwinkel für sich als Schwerpunkt gesehen hat.

Darüber hinaus galt es an erforderlichen Anpassungsnotwendigkeit des Sicherheitskonzept der Liegenschaft aufgrund neu zur Verfügung stehender Sicherheitssysteme mit zu arbeiten und diverse Präsentationsprodukte zur Erfassung der aktuellen Lage der Liegenschaft für die Einsatzleitung in Deutschland zu erstellen.

In dieser Verwendung habe ich meine Leidenschaft und meine Stärke für vielfältige und häufig wechselnde Projekte mit unterschiedlichen Herausforderungen und das Management der diversen Beteiligten entdeckt. 

Als junger Offizier bin ich mit akademischen und schulischen Lehrvorstellungen in meine erste Verwendung als Teamleiter versetzt worden. Mit zwei Ebenen unter mir und einer Verantwortung über 50 Frauen und Männer konnte ich diese Lehrvorstellungen und theoretischen Konzepte auf die Probe stellen. Ein maßgeblicher Vorteil: In regelmäßigen Abständen hat sich das Personal, mit Ausnahme von ganz wenigen Positionen komplett gewechselt. Das hat mir ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, welche sich in drei Phasen definieren lassen.

Der Fremdorganismus – Die Übernahme eines bestehenden Teams

Mit Beginn der Position habe ich ein ureingespieltes Team übernommen, dessen Teamleiter zuvor ein alteingesessener, akribischer und bundeswehr- sowie lebenserfahrener Soldat gewesen ist. Aufgrund von Personalvakanzen ist der vorherige Teamleiter als meine stellvertretender Teamleiter für die ersten 30 Tage an meiner Seite geblieben und hat mich in die Position eingearbeitet. Stark etablierte, verinnerlichte Prozesse und Abläufe innerhalb des Teams und unerfüllte Erwartungshaltungen aufbauend auf Gewohnheiten haben sich auf die Performance des Teams ausgewirkt. Als junger Teamleiter habe ich gelernt, wie entscheidend und herausfordernd ein Gefüge, auch ein emotional gefestigtes Gefüge, bei einer Neubesetzung der Führungsspitze – im Hinblick auf die Performance – sein kann.

Abklang der Ambivalenz – Das Personalkarussell

Durch regelmäßige Personalveränderungen und andere Zwänge haben sich die personelle Zusammensetzung der Teams wenigstens alle 6, teilweise alle 3 Monate verändert. Das hat für frischen Wind gesorgt und dazu beigetragen, das gefestigte Gefüge aufzubrechen und sich dabei positiv auf die Performance auswirkt. Als junger Teamleiter habe ich gelernt, dass sich auch das Aufbrechen von gefestigten Strukturen positiv auf die Entwicklung eines Teams und die Performance auswirken kann.

Performancepeak – Ein eigener Daumenabdruck