Andrea Hausler

Nachdem ich mich jahrelang mit diversen gesundheitlichen Problemen (alte Sprunggelenkverletzung,  durchgetretenes Quergewölbe am Fuß, Baker-Zyste, Knie-, Nacken- und Rückenproblemen) rumgeschlagen hatte und durch verschiedene Therapien auch Fortschritte bis zu einem gewissen Grad gemacht hatte, war ich an dem Punkt angekommen, mich mit diesen zu arrangieren.

Meine Beweglichkeit war inzwischen sehr eingeschränkt, ein „In-die-tiefe-Hocke-gehen“ oder eine Kniebeuge unter 90 Grad war ohne Schmerzen unmöglich. Ein „Unten-Bleiben“ nahezu ausgeschlossen.

Dies alles behinderte mich auch stark bei meiner beruflichen Tätigkeit. Da ich als Flugbegleiterin arbeite, ist wiederholtes Bücken oder in die Knie gehen an der Tagesordnung, sowie viel Laufen und Stehen in nicht immer fußgerechten Schuhen. Aufgrund dessen sind High Heels schon länger abgeschafft (schade), aber es geht auch ohne.

Im Fitnessstudio habe ich dann den Mobility und Relax Kurs von Alex ausprobiert. Dieser Kurs war so ganz anders, als alle, die ich vorher besucht hatte und machte richtig Spaß.

Auf meine Schwierigkeiten angesprochen, diese blieben ihm ja während des Kurses nicht verborgen, hat er mir, nach verschiedenen Tests einen Trainingsplan mit 4 Phasen erstellt.

Zu Beginn dieses Trainingsplanes ging es in erster Linie um Mobilisation und Ansteuerung der richtigen Muskelgruppen. Anscheinend hatte mein Körper verlernt, wie es richtig geht und daran musste er jetzt erinnert werden.

Alex legt sehr großen Wert darauf, dass man eine ordentliche Technik zur Ausführung lernt, er wird nicht müde immer wieder zu korrigieren und zu verbessern und Alternativen zu finden, wenn es noch nicht geht, dementsprechend dauerte es eine Weile, bis ich soweit war.

Aber bereits nach kürzester Zeit gab es Verbesserungen, es stellte sich so ein wohliges und entspanntes Gefühl ein (auch als die Ausführung noch nicht 100% richtig war), so dass ich die Mobilisationsübungen fast täglich machte, egal wo auf der Welt ich gerade unterwegs war.

Inzwischen bin ich am Anfang von Phase 3 angekommen und habe bereits sehr gute Fortschritte gemacht. Es ist das erste Mal für mich, dass ich einen Trainingsplan durchhalte, es mir Spaß macht und mein innerer Schweinhund nicht überredet werden muss. Vielleicht weiß der Eine oder Andere wovon ich spreche….

Meine Schmerzen sind stark zurückgegangen. Dieses Gefühl andauernd und überall verspannt zu sein kommt kaum noch vor. Falls doch, gibt es Möglichkeiten dem entgegen zu wirken.

Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern, wie viele Jahre es her ist, schmerzfrei aus einem Flugzeug gestiegen zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass eine solche Besserung jemals wieder möglich sein würde.

Nach einer jahrelangen Odyssee ist es mir mit Alex Hilfe gelungen meine Schmerzen zu minimieren und meine Beweglichkeit enorm zu verbessern, obwohl ich mit dem ersten Plan noch nicht einmal fertig bin.

Die Arbeit mit Andrea

Coaching: Head Coach Alex

Phase Knie-Rehab

Zu Beginn haben wir mit Andrea einige Hüft-Assessments gemacht. Mit diesen Assessments haben wir die Aktivierung ihrer rückseitigen Muskelkette, insbesondere das Zusammenspiel der hüftstreckenden Muskulatur und der Beinmuskulatur überprüft. Anhand der Ergebnisse wurde das Ziel definiert:

  • Kniestabilität,
  • Aktivierung hüftstreckende Muskulatur,
  • Lösen von Einschränkungen der Beinrückseite

Andrea ist in einigen Group-Fitness Kursen im ansässigen Pro Health Club aktiv. Der Plan sollte sie in ihren sonstigen sportlichen Aktivitäten nicht maßgeblich einschränken. Entsprechend wurde dem Plan ein Zeitumfang von 15 – 30 Minuten zugrunde gelegt.

Aus diesen Faktoren haben wir den Rehab-Anteil in vier Phasen gegliedert:

  • Phase 1 Bewegungsumfang verbessern, Ansteuerung Kniestabilität verbessern – geringe Intensität; Intermuskuläre Arbeit; Fokus aus langsame Exzentrik und Konzentrik.
  • Phase 2 Vertiefung der Ansteuerung mit dem reaktiven neuromuskulären Training – steigende Intensität; Intermuskuläre Arbeit; Fokus auf langsame Exzentrik und zunehmend schnelle Konzentrik
  • Phase 3 Grundlagen gezielter Kraftaufbau – steigende Intensität; Intra- und Intermuskuläre Arbeit; Fokus auf langsame Exzentrik und explosive Konzentrik
  • Phase 4 Kraftaufbau – hohe Intensität; Intra- und Intermuskuläre Arbeit; Fokus auf langsame Exzentrik und explosive Konzentrik
  • Jede Phase wiederholte sich 6 Mal.
  • Die Frequenz ist abhängig von der Umsetzung durch sie gewesen.

Jede Phase setzt sich aus 2 Teilen zusammen: Einem A-Teil und einem B-Teil. Der A-Teil über alle Phasen setzt sich aus diversen Mobility Drills und Flows zusammen. Der B-Teil hat sich aus verschiedenen Übungen nur mit dem Körpergewicht oder auch Zusatzgewicht zusammengesetzt. Zur Übungsauswahl gehörten unter anderem: Elevated Mini-Pistols, Hip Thrusts, Rumanian Deadlifts. Ergänzt wurden die Übungen durch Bauchübungen zur Verbesserung der Rumpfstabilität. Ein gezieltes Mobility Programm ermöglichte es ihr, auch auf ihren Reisen nur mit dem Körpergewicht zu arbeiten.

Die Zusammenarbeit bleibt bestehen. Derzeit arbeiten wir an einem neuen Ziel.

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